Risikokommunikation in Public Health und Pandemie

Interkulturalität in der Krisenkommunikation

In einer Krisensituation ist es in einer multikulturellen Umgebung von Bedeutung, dass Aufklärung, Warnung oder Produktinformation den intendierten RezipientInnen adäquat kommuniziert wird, sodass die Bereitschaft zu verstehen und zu partizipieren, also eine Art interaktive Compliance, garantiert wird. Gerade in einer Krisensituation ist der Zugang zu Information — wie auch deren sprachlich, kulturell und auch intersemiotisch adäquate Aufbereitung — maßgeblich für gelungene Kommunikation.

Kontakt: Universität Innsbruck: cornelia.feyrer(at)uibk.ac.at

Risikowahrnehmung in den USA

basierend auf PEW-Daten

Eine wichtige Frage im Zusammenhang mit COVID-19, die bisher nicht ausreichend berücksichtigt wurde, betrifft die Rolle der Risikowahrnehmung und des Vertrauens. Mithilfe von US-Daten von PEW versuchen wir, Risikogruppen zu identifizieren, die Zweifel an der Notwendigkeit der Quarantänemaßnahmen haben, wodurch möglicherweise die Einhaltung verringert wird. Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Ethnien deutliche Unterschiede bestehen.

Kontakt: Österreichische Akademie der Wissenschaften: erich.striessnig(at)oeaw.ac.at

Ursachen und Konsequenzen des Coronavirus

Der Einfluss von Psychologischer Distanz auf die Beurteilung kausaler Auswirkungen und die Risikowahrnehmung des Coronavirus

Kontakt: Universität Salzburg: jochim.hansen(at)sbg.ac.at)