Wenn der Einsatz nicht loslässt: Artikel im Blaulicht-Magazin
von Isabel Anger
Einsatzkräfte sind tagtäglich mit belastenden und außergewöhnlichen Situationen konfrontiert, besonders im Feuerwehrdienst. Wie wirken sich solche Erlebnisse auf die psychische Gesundheit aus? Und was hilft, um langfristig einsatzfähig zu bleiben?
In der aktuellen Ausgabe des Magazins Blaulicht beleuchten Dietmar Kratzer und Barbara Juen (Universität Innsbruck und DCNA-Arbeitsgruppe Public Health) die psychische Belastung von Feuerwehrkräften und zeigen auf, welche Schutzfaktoren und Unterstützungsangebote notwendig sind, um langfristig einsatzfähig zu bleiben.
Der Artikel zeigt: Feuerwehrleute sind häufig besonders exponiert: durch hohe Eigengefährdung, körperliche Belastung, lange Einsatzdauer und emotionale Nähe zu Betroffenen. Trotz nachgewiesener Resilienz können sich über die Zeit hinweg kumulative Belastungen aufbauen, die zu Stressreaktionen und in weiterer Folge auch zu psychischen Erkrankungen führen können.
Neben fachlicher Ausbildung, kollegialem Austausch und Erholung spielt die psychosoziale Unterstützung eine zentrale Rolle: Peer-Systeme, Nachbesprechungen, aber auch das Verständnis und die Unterstützung durch Führungskräfte sind entscheidend, um Einsatzkräfte zu entlasten und langfristig gesund zu halten.
Den vollen Artikel der aktuellen Blaulicht-Ausgabe sowie alle weiteren Ausgaben finden Sie hier >
Einen Kommentar schreiben